Schulterschluss für Blutspendeaktionen Rotes Kreuz & Zivilschutzverband


© ORK // Krise hin oder her - Blut rettet Leben und wird dringend benötigt!

Nach wie vor sind viele Menschen auf Blutspenden angewiesen. Der Zivilschutzverband unterstützt aktuell die Blutspendezentrale und das Rote Kreuz NÖ bei zahlreichen Aktionen in den Gemeinden, die sonst nicht zu bewerkstelligen wären. (am Ende findest du die Spendetermine !) Grundsätzlich gilt: Sicherheit an erster Stelle. Corona-Patienten benötigen in der Regel keine Blutkonserven. Für viele andere Behandlungen und Operationen ist Blut das wichtigste Medikament.

Alleine in Niederösterreich werden jährlich 50.000 Blutkonserven für Patient/innen mit chronischen Erkrankungen, in der Akutversorgung, bei dringenden Operationen und auch bei Geburten benötigt. Die Blutspende-Bereitschaft darf daher auch aufgrund der schwierigen Situation nicht zurückgehen. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl: „Gerade in schwierigen Situationen gilt umso mehr: Halten und helfen wir zusammen. Werden wir alle zum Team Österreich!“ Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz NÖ. „Wir ersuchen die Menschen, ganz regulär zu den Aktionen zu kommen. Wichtig ist, dass man gesund ist. Da wir auf Grund von COVID-19 zu einem großen Teil andere Veran-staltungsorte brauchen, unterstützt uns dankenswerter Weise der Zivilschutzverband NÖ großartig sowohl bei der Suche nach Locations als auch mit Personal bei den Veranstaltungen.“ „Als das Rote Kreuz an uns herangetreten ist, war die Antwort für uns sofort klar: hier wollen wir unterstützen“, erklärt Präsident Christoph Kainz, Zivilschutzverband NÖ.


Die Verweildauer bei Blutspendeaktionen ist sehr kurz – die Vorbereitung wird schnellstmöglich abgewickelt, die Blutspende selbst dauert nur wenige Minuten. Es wird zusätzlich darauf geachtet, die Kontakte zwischen anwesenden Personen zu miniminieren. Es gibt Möglichkeiten zur Händedesinfektion. Spender/innen sollen so lange wie nötig aber so kurz wie möglich bei den Aktionen bleiben und werden dazu aufgefordert, Abstand zu anderen Anwesenden zu halten.


Auch die Verpflegung ist dementsprechend auf Kaltverpflegung umgestellt. Besonders wichtig ist gerade in dieser Zeit natürlich, dass nur Menschen zur Blutspende kommen, die sich wirklich gesund und fit fühlen. Spender sollen alleine (nicht in Gruppen, ohne Begleitpersonen auch ohne Kinder) kommen. Husten, Schnupfen, Heiserkeit aktuell oder in den letzten zwei Wochen oder ähnliche Symptome sind (und waren) immer ein Ausschlussgrund vom Blutspenden. Spender/innen müssen außerdem bis zu zwei Wochen nach ihrer Spende daran denken, Veränderungen ihres Gesundheitszustandes dem Blutspendedienst zu melden. Wir bitten aufgrund der aktuellen Lage um Verständnis, falls es zu kurzfristigen Änderungen kommt.



Weitere Informationen: www.blut.at, www.noezsv.at/noe oder unter der kostenlosen Servicenummer 0800 190 190