Film "Rettet das Dorf" rüttelt wach

Der Film „Rettet das Dorf“ ist noch am 14., 15., und 19. März in der Filmbühne Waidhofen zu sehen.



© Lugmayr // Bgm. Krammer, Matthias Hönickl, Teresa Distelberger und Josef Kogler


Der Rückgang der Bevölkerungszahlen von kleineren Ortschaften macht auch vor dem Ybbstal nicht halt. Wenn die Bewohnerzahlen schmelzen sind auch die Bezirkszentralen wie Waidhofen und Scheibbs betroffen.

Während Waidhofen bereits einen Rückgang verzeichnet, kann Scheibbs noch das +/- Null halten. Bei der Premiere von "Rettet das Dorf" war auch die Regisseurin Teresa Distelberger vor Ort, die über die Hintergründe des Filmes informierte. „Es braucht nur zwei, drei Menschen, die brennen für eine Sache. Und die muss man auch lassen!“, so Distelberger, die im Film vor allem positive Beispiele hervorhob, wo einzelne Menschen, Initiativen und Unternehmertum eine dahinsiechende Ortschaft zu beleben verstehen. Mit einer großen Portion Neugier und Offenheit ging Teresa Distelberger auf die Menschen zu und möchte gerade jene zeigen, die es anders machen. Gerade deswegen ist es so wichtig, sich diesen Film anzusehen. Aus Lunz haben sich zB. bereits Besucher angemeldet, die mit zwei Autobussen anreisen. „Wir haben das Glück in einer Region eingebettet zu sein, in der es Arbeitsplätze gibt, deswegen sind wir auch noch hier“, ist Josef Kogler (Dorferneuerungobmann Windhag) überzeugt, während Waidhofens Bgm. Werner Krammer neben gemeinsamen interkommunalen Wirtschaftsparks nun auch über interkommunale Wohnformen nachdenkt.