Klimawandel - NÖ Wälder sind besonders betroffen

Auch die Waldbewirtschaftung muss umdenken. Der Klimawandel wird vor allem im Osten Österreichs mehr Trockenheit und höhere Temperaturen bringen. Gewusst? Halb Österreich ist Wald !


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Foto: Spreitzer Bau
Auch bei SPREITZER BAU kommt immer mehr Holz zum Einsatz. Formschön und edel noch dazu.

Von mehr Trockenheit und höhere Temperaturen betroffen sind das Weinviertel, das östliche Waldviertel, der Wienerwald, das Grazer Bergland, das Mittel- und Südburgenland, punktuell im Klagenfurter Becken, das Mühlviertel, die östlichen Randalpen und die inneralpinen Trockengebieten. Für den Wald stellt diese Umstellung ein großes Risiko dar, die Forstwirtschaft ist daher gefordert, ihre Bestände an die prognostizierten Bedingungen anzupassen.

Sinnvolle Holznutzung auch im Bauwesen
Klimafitte Waldbewirtschaftung, unterstützt durch sinnvolle Nutzung des heimischen Holzes, zeichnet sich als gangbarer Weg in die Zukunft ab.  

Der Wald, der in Österreich die Hälfte der Staatsfläche bedeckt, speichert den Kohlenstoff im Boden und in der Biomasse und reduziert damit den CO2-Gehalt in der Luft. „Vor allem in Risikoregionen ist die Waldbewirtschaftung ein wichtiger Faktor, um den Wald klimafit zu machen und so die Herausforderungen der Zukunft zu schultern“, sagte Peter Mayer, Leiter des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW).
 
Auf welchen Standorten wird der Wald besonders unter Druck kommen?
Sollte es, wie prognostiziert, im Winter wärmer und im Sommer trockener werden, sind vor allem an Standorten, die jetzt schon Probleme mit den klimatischen Bedingungen haben. Veränderungen wichtiger Standortsmerkmale, ungewöhnliche Wetterereignisse und neuartige Schädlinge werden den Forstleuten in nicht allzu ferner Zukunft ein Überdenken ihrer Bewirtschaftungspläne abverlangen.  
 
Holz verwenden ist gut für das Klima Für BFW-Leiter Mayer: "Die Verwendung von Holzprodukten hat nachweislich einen positiven Effekt auf die Treibhausgasbilanz, indem dadurch die Verarbeitung von weitaus energieintensiveren Produkten, zum Beispiel aus Stahl, vermieden wird."
15.02.2017 14:29:31



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