Die zwei Silvester-Gesichter einer Stadt

Während im Stadtkern die Knallerei wieder überhand nahm, machte sich der Verein "Kubus" auf in der Schillerpark zu einem stillen Naturschauspiel... Raureif am Schmiedeeisen. (Video Piaty)


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Zu Silvester wünschen sich die Menschen gegenseitig viel Glück, Gesundheit und Frieden für das kommende neue Jahr. Für viele muss es aber von  kriegsähnlichem Lärm begleitet sein. Ihre Lungen möchten gerne Feinstaub atmen, ihre leidenden Haustiere und die Wildtiere sind plötzlich nicht existent und die Stadt sieht am Beginn des Jahres wie nach einem Bombenangriff aus. Moneten scheinen dafür jedenfalls genug vorhanden zu sein und zum Jammern über Geldmangel hat man ja wieder ein Jahr Zeit.

Immer mehr Gemeinden (Graz, Innsbruck, Klagenfurt) wollen die übermäßige Raketenknallerei verbieten.  Nichts gegen ein schönes, professionelles Kurzfeuerwerk, aber 6 Stunden “Dauer Knallerei” ist weder schön noch nötig – und eigentlich ja auch verboten. Einfach zum Nachdenken - auch für die Stadt Waidhofen, es Innsbruck oder Graz gleich zu tun.

Dieses Nachdenken vollzieht der Verein "Kubus" jährlich im Schillerpark. Dieses Jahr verwandelte der Raureif am alten Wetterhaus von 1898 in ein "Zauberhaus.  Einfache Wachsfackeln -verwandelten dieses historische Kleinod der Stadt in einen optischen Traum.
Kerzen statt Raketen zeigten hier ihre Wirkung und die stille Feier hatte mehr Substanz als laute Verirrungen.

02.01.2017 09:34:14

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