Kick-off für St. Pöltens als Kulturhauptstadt Europas 2024 gestartet

LH Mikl-Leitner und Bgm. Stadler sind sich einig: "Es ist eine historische Chance, unsere Potenziale zu heben". Aber vor allem das Image der Landeshauptstadt würde dadurch wesentlich aufgewertet.


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Foto: www.st-poelten2024.eu
In der Bühne im Hof in St. Pölten fand jetzt der Auftakt zur Bewerbung St. Pöltens als Kulturhauptstadt Europas 2024 statt. Das künstlerische Programm wurde von Andreas Fränzl kuratiert.

„Im Zuge eines Gesprächs mit Bürgermeister Matthias Stadler waren wir sehr schnell einig, dass dies der logische nächste Schritt in der Weiterentwicklung unserer Landeshauptstadt St. Pölten ist“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Und wenn man diese Begeisterung heute hier erlebt, von den Geschäftsführern und von den Bürgerinnen und Bürgern, dann war dies die richtige Entscheidung. Wenn wir uns alle voll und ganz einbringen, dann werden wir diesen Titel auch nach St. Pölten holen“, zeigte sich die Landeshauptfrau optimistisch. „Durch die Potenziale, die wir in den letzten Jahren in Niederösterreich gemeinsam mit den Kulturschaffenden gehoben haben, sind wir zu einem Kulturland geworden. Und diese Potenziale gibt es auch hier in unserer Landeshauptstadt“, betonte Mikl-Leitner.

Bürgermeister Matthias Stadler bedankte sich bei der Landeshauptfrau und dem Bundesland Niederösterreich für die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Land und Landeshauptstadt bei der Bewerbung von St. Pölten zur Kulturhauptstadt Europas 2024. „Das ist wirklich eine historische Chance. Vor 9 Jahren bzw. vor 14 Jahren waren wir noch nicht so weit, da waren wir in einem Entwicklungsprozess. Jetzt sind wir so weit, und bei so einer Bewerbung geht es auch um den richtigen Zeitpunkt“, so der Bürgermeister.

Marie Rötzer vom Landestheater Niederösterreich sagte: „Es geht um die Zukunft und es geht um die Frage, wie wir in der Zukunft leben wollen. Wir leben in einer Zeit, die geprägt ist von großen Veränderungen und von Umbrüchen, und wir können jetzt noch nicht genau abschätzen, wie die Zukunft aussehen wird. Die Menschen sollten mehr Gestaltungsräume haben und diese auch nutzen.“




14.12.2017 08:34:35

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