Verein "Kubus, nein danke" warnt vor Schäden am Schlossturm

Windkräfte nagen am zu hoch gebauten Kubusaufsatz des Schlossturmes und verursachen nach Meinung des Vereines bereits Schäden. Man fordert einen sofortigen Rückbau auf die Hollein'sche Version.


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Foto: Piaty
Kubus-Mahner Karl Piaty war vor Ort, um sich ein Bild zu machen: "Wenn ein Mauerwerk nicht mehr austrocknen kann und durch zu hohe Windkräfte der aufgesetzte „verglaste Stahlquader“ ins Mauerwerk seine Kräfte unentwegt einbringt, entstehen Risse im Mauerwerk und bald nutzen Pflanzen diese Beschädigung aus, um sich „einzunisten“. Bei den nächsten Minusgraden (Gefrierdehnung) setzt die Natur ihr „Zerstörungswerk“ dann zügig fort. Denn durch die riesigen Flächen des Glases werden bei „Schrägregen“ Unmengen von Regenwässer in den Turm geleitet.  Das Abwassersystem ist bei Starkregen meist überfordert, so wird der Schlossturm immer mehr zum ,angesoffenen Schwamm' ".

Klingt logisch und könnte durch eine Untersuchung rasch zeigen, ob Gefahr im Verzug ist, oder ob man ähnlich wie bei der Stegsanierung so lange zuwartet, bis eine Reparatur nicht mehr machbar ist.

Das oben gezeigte Bild stammt vom November 2016 und zeigt bereits jetzt die besorgniserregende Situation. Eine Begehung des Turmrundganges könnte damit möglicherweise in Frage gestellt werden. Piaty: "Was für den „preisgekrönten“ Steg der Rost war, was für das „preisgekrönte“ Pflaster die zu schweren LKW sind, ist für den historischen, 800 Jahre alten Wehrturm der bauliche Fremdkörper „Kubus“. Und alle schauen weg, niemand tut etwas dagegen, dass die „stete Windschaukel der Stahlkonstruktion“ eingebremst wird. Bei Brücken weiß man bezüglich „Materialausdehnung“ Bescheid, beim Stahl-Kubus wurde lediglich ein teurer „Architektentraum“ verwirklicht. Daher sollte angedacht werden, den „Kubus“ so zurück zu bauen, dass er voll benützbar bleibt, aber das Aussehen etwa nach dem ersten Entwurf von Hollein und dem neuen Stadtlogo erhält. So wäre Allen am Besten gedient, und der Winddruck soweit gelindert, dass eine längere Haltbarkeit gegeben wäre. Waren  Steg und Pflaster noch immer nicht genug „Lehrgeld“ ?
11.01.2017 09:54:09

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