Der Zug der Zeit fährt im Geldbörsel!

Dass Benzin und Diesel zukünftig billiger werden ist so gut wie auszuschliessen. In Deutschland klettert der Bezinpreis bereits auf die 1,70 Euromarke. Nachrechnen lohnt sich!


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Foto: wikimediacommons
Die Spritpreise machen den Druck. Es gibt in Zukunft nur drei Alternativen:  Alternativ-Treibstoffe, Radfahren oder Öffis. Die Topverdiener werden aber weiterhin ihren heiligen  Benzinkutschen huldigen und ihre SUVs umweltverpestende  Saufgelage veranstalten lassen. Das macht sie zur Elite. Der Trend der Zeit ist eingeleitet.

Die Prognosen für 1 Liter Benzin gehen gegen 2 Euro.
 
Da die Forderungen von ARBÖ und ÖAMTC nach steuerlicher Entlastung der Autopendler ins Leere laufen, müssen Pendler ihr Mobiltätsverhalten ändern. Und das, wie es aussieht, sehr bald.
 
Peter Haibach von "probahn"  sieht durch Öffis ein Einsparungspotenzial von bis zu zwei Dritteln  und meint dazu: "ARBÖ und ÖAMTC sind schlecht beraten, bei steigenden Spritpreisen immer wieder eine steuerliche Entlastung der Autopendler/-innen zu fordern. Faktum ist, dass es auch in der Zukunft kaum mehr Spritpreissenkungen geben wird, die Tendenz wird anhalten. Zielführender wäre, wenn auch die Autofahrerclubs zu einer maßvollen Nutzung des Autos aufrufen und den Pendlern die Alternativen schmackhaft machen würden".
 
Die Bahnbetreiber ziehen nach und bieten mit attraktiven Angeboten, wie Monats- und Jahreskarten, „Sparschiene“, „Einfach-Raus-Ticket“, VorteilsCard, Schwachlast-Ticket etc. gegenüber dem Autofahren ein konkurrenzloses Angebot.

Die meisten Pendler haben eine Alternative! Unter http://blog.oebb.at/Fahrtkostenrechner/ bieten die ÖBB einen Fahrtkostenrechner an, der das eindrucksvoll belegt. Schon jetzt gilt:  wenn man die Kosten für die Bahnbenützung lediglich den derzeitigen Treibstoffkosten eines PKW gegenüberstellt, ergeben sich enorme Einsparungsmöglichkeiten.
 
Ein Beispiel aus der Region Ybbstal:   Strecke  Amstetten  - Waidhofen/Ybbs
(Berechnet für Kleinwagen / Fahrleistung 11.000 km im Jahr >  Hin/Rückfahrt, 5 Arbeitstage/44 Arbeitswochen)
 
Tankkosten:   841,50 €
Zusätzl. Kosten wie Wartung, Ersatzteile, Wertverlust:     946,64 €
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Bahn-Jahreskarte:        720,00 €
 
Ersparnis nur Tankkosten:     121,50 €
Ersparnis Gesamtkosten:      1.068,14 €
 
Peter Haibach: "probahn fordert, dass die durch die Spritpreiserhöhung höheren Einnahmen an Mineralöl- und Umsatzsteuern zweckgebunden dazu verwendet werden sollen, das Öffi-Angebot zu stärken, um es auch Pendlern mit einem bisher mäßigen Öffi-Angebot möglich zu machen. Eine weitere steuerliche Entlastung, wie von den Autofahrer-Clubs gefordert, würde in wenigen Tagen von der Realität der steigenden Spritpreise eingeholt bzw. überholt werden"
 
 
 
 
 
 
 
 
04.04.2012 12:34:43



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