Sommerhoch beim Mostvierteltourismus

Im letzte Halbjahr durchwegs positive Zahlen. Nächtigungen stiegen von Jänner bis Mai die um 15.739 oder vier Prozent und die Ankünfte um 9.219 oder 6,7 Prozent.


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"Daher blicken wir dem Sommerergebnis durchaus optimistisch entgegen", so GF Mag. Andreas Purt.

Punkten konnte vor allem die Region Niederösterreich-Zentral mit der Landeshauptstadt St. Pölten und ihrem Umland. Purt: "Da gab es ein Plus von 8,8 Prozent bzw. 6.542 Nächtigungen mehr zu verzeichnen. Im Pielachtal hatten wir sogar ein Plus von 50 Prozent und um 5.441 Nächtigungen mehr. Hier hat man den Rückgang im letzten Jahr sehr gut kompensieren und heuer entsprechend aufholen können. Auch die Moststraße legte wieder mit vier Prozent bzw. 2.650 Nächtigungen mehr ordentlich zu. Auch die Eisenstrasse bilanziert mit 3.122 Nächtigungen und 1,9 Prozent mehr erfolgreich." Nur zwei Verbände ­ nämlich das Melker Alpenvorland sowie das Traisen-Gölsental ­ weisen ein Minus auf. "Im Großen und Ganzen sind wir mehr als zufrieden mit den bisherigen Zahlen", meint Purt.


Für den gesamten Sommer erwartet sich der Mostviertel Tourismus daher einen weiteren Gästezuwachs. "Vor allem die beiden 900-Jahr-Feiern und Jubiläumsausstellungen der Stifte Herzogenburg und Seitenstetten haben sich bereits im Frühjahr positiv ausgewirkt. In beiden Stiften", so Purt, "konnten bereits Ende Juni jeweils über 10.000 Ausstellungsbesucher begrüßt werden. In den vergangenen Jahren sind es jeweils nur zwischen 5.000 bis 7.000 Besucher das ganze Jahr über gewesen. Vor allem Gruppenreisende haben für einen Ansturm gesorgt. Im Sommer rechnen wir aber auch vermehrt mit Einzelreisenden sowie Familien. Was auffällt: Auch die Betriebe rings um die beiden Stifte profitieren. Hier sind die Rückmeldungen durchwegs positiv."


Auch die Wilde Wunder Card kommt bei den Gästen immer besser an. "In den ersten beiden Ausgabemonaten April und Mai haben wir 4.700 Karten verkauft und mehr als 8.000 Nutzungen gezählt", so Purt. "Im Vergleichszeitraum 2011 waren es um 20 Prozent weniger gewesen. Wir rechnen damit, dass wir in den Sommermonaten rund 15.000 Karten und 25.000 Nutzungen erreichen werden."


Gut angenommen werde von den Wilde Wunder Card-Nutzern auch die 50-prozentige Ermäßigung bei bestimmten Angeboten des öffentlichen Verkehrs, wie etwa der Mariazellerbahn, der Mostviertel-Linien und des Postbusses. Als attraktiv erweisen sich auch die Pilger-Angebote. "Hier konnten wir im April und Mai 50 Buchungen mit über 150 Personen direkt über unser Büro abwickeln", teilt Purt mit. Sollte der Sommer weiterhin mit so hohen Temperaturen aufwarten, sieht der Tourismus-Manager gute Chancen für einen Gäste-Zuwachs auch in der alpinen Region: "Denn da kommen die Städter gern sich in den Bergen abkühlen." (dsh)

13.07.2012 14:35:41



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