Geklärt: Wo Staudacher draufsteht, soll Staudacher drauf sein

Ein 67-jähriger Mann aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems steht im Verdacht absichtlich 22 gefälschte Gemälde und Aquarelle des Künstlers Hans Staudacher als Originale verkauft zu haben.


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Foto: LKA NÖ
v.l.n.r.: OR Mag Anita Gach (.BK), BezInsp Thomas Otterböck (LKA NÖ), Landespolizeidirektor NÖ HR Dr. Franz Prucher, AbtInsp Johann Thanmayer (LKA NÖ) und Staatsanwalt Mag. Philip Christl, sowie Bild des Künstler Hans Staudacher

Nach Hinweisen von Mitarbeitern des Kunstmuseums Lentos in Linz und dem Künstler selbst konnte von Beamten des Landeskriminalamtes Niederösterreich, Ermittlungsbereich Betrug,  der in Oberösterreich wohnhafte Betrüger ausgeforscht und zur Anzeige gebracht werden.

Bei den 2 Jahre lang dauernden Ermittlungen mit Hausdurchsuchungen  in Österreich und Deutschland konnten insgesamt 22 gefälschte Gemälde und Aquarelle beschlagnahmt, sowie die Opfer ausgeforscht werden.

Der Beschuldigte ist zu seiner Tat nicht geständig und gab an, dass er die Fälschungen von einem Kunstsammler und einem Kunsthändler in Oberösterreich erworben habe. Erhebungen dazu ergaben, dass es sich dabei lediglich um Schutzbehauptungen des Täters handelt. Die Gesamtschadenssumme mit den Versuchen beläuft sich auf ca. € 135.000,-, wobei die Gemälde etwa nur zu 1/3 ihres wahren Verkehrswertes verkauft wurden.

Der Landespolizeidirektor HR Dr. Franz Prucher betonte:“ Durch die ausdauernden und intensiven Erhebungen der Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich und der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Linz konnten zahlreiche Opfer ermittelt und  der Beschuldigte ausgeforscht werden.“



11.01.2017 09:12:24



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