Meldung zum Nachdenken: Kerzen statt Raketen!

Jedes Jahr warnen Ärzte vor den Gefahren des Neujahrs-Unfug. Offensichtlich umsonst. Hörschäden für Kinder vermeiden! Wir ersuchen auf alte, kranke und ruhebedürftige Menschen Rücksicht zu nehmen.


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Foto: graphicstock.com
Auch 2017 wird wohl wieder lautstark und mit einem bunt leuchtenden Nachthimmel beginnen. das schlägst sich auch in den Patientenzahlen der Kliniken nieder. Niederösterreichs Kliniken verzeichnen nach der Silvesternacht einen sprunghaften Anstieg in den HNO-Ambulanzen – mit bis zu 10 Prozent mehr Patientinnen und Patienten als an üblichen Tagen.

„Wir ersuchen vor allem auf alte, kranke und ruhebedürftige Menschen Rücksicht zu nehmen. Feuerwerks- und Knallkörper in lärmempfindlichen Zonen wie in unmittelbarer Nähe von Spitälern zu zünden, muss absolut nicht sein und ist im Übrigen gesetzlich verboten. Gerade aber Kinder sind in der Silvesternacht stark gefährdet, Ohrenschäden zu erleiden. Daher bitte um besondere Vorsicht, damit das Silvester-Feuerwerk für Kinder nicht in einem Klinikum endet.“, gibt Landesrat Karl Wilfing zu bedenken.

Das Gehör von Kindern ist weit sensibler als jenes von Erwachsenen. Immer wieder werden aber potenzielle Hörschädigungen von Kindern nicht sofort von den Eltern erkannt und die Funktionsstörungen werden dadurch auch nicht behandelt.

Ein Leben lang geschädigt
Tritt ein massiver Hörschaden durch einen Knallkörper bei einem Kind ein, so ist es mitunter doppelt gestraft: Es muss diesen Hörschaden sein gesamtes Leben lang ertragen. Kommt dann im Alter noch eine Altersschwerhörigkeit hinzu, so summieren sich die Hörverluste.

Die Landeskliniken-Holding empfiehlt daher Eltern ihre Kinder in der Silvesternacht ganz intensiv zu schützen, um einen ungetrübten Start 2017 erleben zu können:
•    durch Verwendung eines Gehörschutzes, am besten Ohrstöpsel,
•    genügend Abstand von explodierenden Knallkörpern halten und
•    generell von Leuten fernhalten, die übermäßig Böller zünden.


30.12.2016 12:08:25



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