Wahl 17: FPÖ Spitze verändert sich und will in den Stadtsenat

Das Gerücht war schon lange in der Runde, jetzt ist es bestätigt: Die FPÖ verändert das Gesicht ihres Spitzenkandidaten.Patrick Schmidtkunz vom Opponitzer Landgut Schmidtkunz ersetzt Karl-Heinz Knoll


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Foto: FPÖ Waidhofen
Polit-Neueinsteiger Patrick Schmidtkunz ist Sohn des Opponitzer Gutsherrn Michael Schmidtkunz vom Gut Hohenlehen und leitet dieses auch als Junglandwirt. Schmidtkunz: "Da es leider nur schwer möglich ist, von diesem Standbein zu leben, habe ich die mir gebotene Möglichkeit zum Bundesheer zurückzukehren genutzt".

Warum er für die Wahl in Waidhofen kandidiert? "Ich unterstütze seit geraumer Zeit den Funktionär in meiner ursprünglichen Heimat."

Der 26-jährige Schmidtkunz ist seit genau 18. Oktober 2016 in Waidhofen hauptgemeldet, allerdings besaß er (lt. Ex-Spitzenkandidat Karl-Heinz Knoll) bereits vorher eine Wohnung als Zweitwohnsitz in der Stadt.

Als Grund warum er den Vorsitz der FPÖ abgibt meint Knoll: "Nach 15 Jahren im Gemeinderat war es an der Zeit die Agenden in jüngere Hände zu legen und auch einmal zu zeigen, dass die FPÖ in Waidhofen aus mehr als Karl-Heinz Knoll besteht."
Er wird aber als Nr. 2 kandidieren und ist überzeugt, dass die FPÖ diesmal mehr als 2 Mandatare gewinnen werde.

Die FPÖ hat sich bereits im Vorfeld als Mahner positioniert und spielt den Wahlkampf bisher nur über die Themen Flüchtlinge und Immigration, indem sie die Stadt als unsicher definiert, wo man als Frau nicht mehr allein auf die Straße gehen könne und es empfehlenswert wäre, einen Pfefferspray mit sich zu führen. Im neuen "Freiheitlichen Gemeindekurier" wird - wie schon im Gemeinderat - ein Bettelverbot gefordert, sowie ein Verbot von Schächtungen, die, " unter dem Deckmantel freier Religionsausübung von den massenhaft zugewanderten Moslems ungehindert praktiziert werden" (Zitat)
Karl-Heinz Knoll auf die Frage, ob er dazu im Ybbstal Kenntnis erlangt habe: "In der Steiermark ist das passiert, von unserer Gegend weiß ich bisher nichts."

Auf Platz 3 findet sich die Krankenschwester Andrea Spring, auf der Vier Dieter Bures, als weiterer Neueinsteiger. Erst auf Platz 5 Bezirksparteiobmann Josef Gschwandegger.
22.12.2016 11:05:07



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