Würdig und schön: Allerheiligentag im Stift Seitenstetten

Die Stiftskirche war ein Ort der geistlichen Begegnung, mit großartiger musikalischer Gestaltung. Der benediktinische Geist der Harmonie von Geistlichkeit und Kunst erfüllte die Kirche.


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P. Franz Hörmann leitete eine hervorragend gestaltete G-Dur Messe von Franz Schubert. Er hatte  einen fabelhaft einstudierten Chor und ein wunderbares Orchester zur Verfügung. Schon das Kyrie wurde in einer modernen Sichtweise  frei von romantisierenden Schnörkseln musiziert. Höhepunkte der Aufführung war das feingegliederte Credo, das Benediktus, bei dem das Solistenterzett schönste Tonbildung zeigte und dann das Agnus Dei mit seinem schönen Sopransolo. Dieses wurde von Vilma Maller, einer Sopranistin des Wiener Staatsopernchores,  gestaltet und zwar in musikalisch perfekter Darstellung und technisch wie tongebungsmäßig vollendeter Form und Klangschönheit. Die Sopranistin Vilma Maller sang auch zur Opferung ein selten gehörtes Werk von W.A. Mozart „Quaere superma“ (Suche das Ewige) für Sopran, Orgel, und konzertierender Violine. Diese spielte der  NÖ Tonkünstler Gerald  Hinterndorfer in berückender und zu Herzen gehender Weise.
An der Orgel waltete P. Florian Ehebruster mit virtuosen Stücken.
Diese Allerheiligen wird man in Seitenstetten musikalisch nicht so schnell vergessen.

06.11.2017 13:02:18

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