STADTDICHTER: Fremdgeldspiele der Politiker

...Geld, das einem nicht gehört, das gibt man gerne locker aus, Paradebeispiel „Hohes Haus“!


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Foto: WikimediaCommons
Fremdgeldspiele


In Schillingzeiten, lang ist`s her,
da war man bald ein Millionär,
doch jetzt beim Euro, bitte sehr,
da ist`s gleich „dreizehnmal“ so schwer,
weil Euros ja so wertvoll sind!

Doch bettelt heutzutag` dein Kind
um ein, zwei Kugeln Erdbeereis,
dann wird dir in der Seele heiß,
und deine Wange färbt sich leicht,
weil oft ein Euro nicht mehr reicht!

Nun ja, s`ist alles relativ!
Heut` lebt man einfach intensiv
und s`Motto ist: „Verkauft`s mei Gwand!
Auch wenn der BILLA – Hausverstand
uns mit erhob`nen Finger droht!
…..Konsum ist oberstes Gebot!

Besonders leicht lebt auf der Welt
es sich mit unserm Steuergeld,
wie man uns Österreicher lehrt!
Ja, Geld, das einem nicht gehört,
das gibt man gerne locker aus,
Paradebeispiel „Hohes Haus“!

Denn Haftung gibt es nur politisch!
Doch sehen wir die Dinge kritisch,
dann müsste, das wär` gut und fein,
Verantwortung persönlich sein,
so wie der kleine Greissler haftet,
wenn er die Schulden nicht verkraftet.

Verdienen sollten sie genug!
Denn wenn Politiker recht klug
und mit dem Hausverstand gestalten,
soll`n sie den besten Lohn erhalten,
sie würden ihn zu Recht kassieren,
weil sie das Land mit Umsicht führen!

Ging da in uns`rer Republik
noch jemand in die Politik,
weil eventuell als schwere Bürde
die Haftung schlagend werden würde?

Die Streu würd` sich vom Weizen trennen!
Und viele, die wir heute kennen,
weil sie das Fremdgeldspielen lieben,
…..die wären uns erspart geblieben.


Fred Eichleter, Juli 2012

08.07.2012 12:18:34



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