So fesch ist Österreichs jüngste Wassermeisterin

(Foto: Rudi Rumpler/EVN)
Stefanie Trettler ist Österreichs jüngste Wassermeisterin. Doch nicht nur das: Bei der EVN war sie die erste Frau, die die Ausbildung zur Wassermeisterin absolviert hat. Damit ist sie eine von nur zehn Österreicherinnen, die diesen Beruf erlernt haben. Trettler selbst fühlt sich in dem männerdominierten Beruf sehr wohl und rät allen interessierten Frauen: „Mut zu haben, auch sogenannte Männerberufe zu ergreifen“.

Schon früh zeigte sich bei der 21-Jährigen Miesenbacherin das Interesse für „typische Burschen-Dinge“, wie sie sagt. Nach dem Gymnasium besuchte sie die HTL Mödling und entschied sich dort für den Zweig „Umwelttechnik“. Von da an war ihre Begeisterung für das Element Wasser nicht mehr zu stoppen.

Als EVN-Wassermeisterin hat sie die Aufgabe für die optimale Wassergewinnung, Wasseraufbereitung und Wasserspeicherung zu sorgen. Dadurch soll eine gleichbleibend hohe Qualität des Trinkwassers nach Trinkwasserverordnung und die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser in ausreichender Menge sichergestellt werden. „Mein Job ist sehr vielfältig und lehrreich. Endlich kann ich das, was ich in der Schule gelernt habe, auch in der Praxis umsetzen. Das ist natürlich sehr spannend für mich. Zudem finde ich es faszinierend zu erleben, wie Projekte abgewickelt werden“, freut sich die Niederösterreicherin.